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Workshop: Integrale Spiritualität

Nachdem es beim Emergent-Forum mehrere Rückfragen gab, ob die Arbeitsblätter vom Workshop „Theorie einer Integralen Spiritualität“ (Jens Stangenberg) frei erhältlich sind, hat Jens die Inhalte des Workshops auch für Nichtteilnehmer zu einem verständlichen Manuskript erweitert und mit einigen Gedanken ergänzt. Du kannst die pdf-Datei hier herunterladen: Workshop Integrale Spiritualität

Falls dich eine aktuelle Predigt zu den verschiedenen Bewusstseinsfrequenzen interessiert, findest du diese auf der Homepage der Zellgemeinde Bremen unter dem Titel „Sieben Farben des Evangeliums“ (18.11.2007).

hören #7: Postmoderne als ekklesiologische Herausforderung (Jason Clark)

Hier folgt der zweite Podcast vom Studientag in Marburg. Im Auftaktvortrag sprach Brian ja vom postmodernen Paradigmenwechsel und den Herausforderungen, die daraus für uns, für unser Verständnis des Evangeliums und für unsere Mission resultieren. Auf die Herausforderungen für die Gemeinde geht nun Jason im zweiten Teil ein.

Emergent und Web 2.0

In der letzten Woche hatten wir die Möglichkeit uns in vielfältiger Weise im „ersten Leben“ zu begegnen und Kontakte zu knüpfen. Dabei sind einige Beziehungen neu aufgefrischt worden und neue Kontakte entstanden. Gestern Nachmittag endete das Forum in Erlangen und wir alle gehen unterschiedlich mit dieser Situation und den Kontakten um die wir nun pflegen wollen.

Für Menschen die ihre Kontakte gerne über so genannte ›soziale Netzwerke‹ pflegen haben wir ein paar Gruppen eingerichtet. Dies bedeutet jedoch nicht, dass nun jeder der am emergenten Dialog teilnehmen will Nächte vor dem Rechner verbringen muss um sich in die Tiefen des Web 2.0 einzuarbeiten. Wir versuchen weiterhin über dieses Blog alle Interessierten informiert zu halten auch wenn die Möglichkeiten des Austausches exponentiell zunehmen. Treffen im „ersten Leben“ werden wohl nie durch irgendwelche webbasierten Dienste überflüssig werden, sie können durch Onlineangebote jedoch bereichert werden.

Die neuen Gruppen in alphabetischer Reihenfolge:

Facebook
Unsere Gruppe in einem der „mächtigsten“ sozialen Netzwerke. Facebook bietet eine Reihe interessanter Möglichkeiten für Gruppen und viele Infos Rund um die Beteiligten Personen. Das Profil eines Nutzers ist nur für diejenigen sichtbar, die als Freund hinzugefügt wurden.

Flickr
Fotos sind das Zentrum und die Stärke von Flickr. Hier könnten wir alle Fotos der Studientage und des Forums sammeln, was zu einer interessanten Materialsammlung (auch für Blogartikel) werden könnte.

Ipernity
Bei Ipernity können Dokumente unterschiedlichster Art angeboten werden. Solltest du dort einen Account betreiben kannst du auch in dieser Gruppe deine Fotos austauschen.

StudiVZ
Das StudiVZ funktioniert ähnlich wie Facebook, ist dabei auf deutsch und wie der Name schon sagt an Studenten gerichtet.

An zwei ältere Angebote von Emergent Deutschland in sozialen Netzwerken möchte ich hier nochmal erinnern:

del.icio.us
Über unseren del.icio.us-Account sammeln wir interessante Links aller Art. Die Idee und wie das geht habe ich hier erklärt.

MySpace
Wir haben auch eine Seite auf MySpace, was auch immer das bedeutet…

An den anderen auf dem Forum angesprochenen Vernetzungsmöglichkeiten arbeiten wir gerade – dazu in den nächsten Tagen mehr.

Über den Studientag in Hamburg

Der zweite Studientag mit Brian McLaren und Jason Clark fand mit deutlich über 100 Teilnehmern in der Hauptkirche St. Petri in Hamburg statt. Die Teilnehmer waren aus der gesamten Nordhälfte Deutschlands gekommen. Der Tag begann wie in Marburg mit Brians Darstellung des „Hurricane of Change“. Danach beschrieb Jason Clark, wie Menschen zum Glauben finden und kehrte dabei die bekannte Waggonfolge des Zuges Glauben-Tun-Fühlen um, um so deutlich zu machen, welche Rolle Gefühle für die Lebensentscheidungen vieler Menschen spielen.

Vielleicht geriet dieser recht einfache Gedanke etwas ausführlich. Am Nachmittag legte Jason dann nach mit einem Raster, das emerging church nach den unterschiedlichen Maß der Veränderungen in Form (Soziologie) und Inhalt (Theologie) darstellte und dann verschiedene Beispiele dafür anführte (alt.worship, fresh expressions etc.).

Brian wiederholte den Zyklus der emerging conversation, den er tags zuvor schon präsentiert hatte. Während manche ältere immer noch nach klareren Konturen fragten, um die Risiken einschätzen zu können, war die wirklich drängende Frage manch jüngerer die, wo denn überhaupt Raum zum experimentieren ist, gerade in den bestehenden Kirchen.

Den Abschluss bildete ein munteres Podiumsgespräch. Vielen Dank an Lorenz Reithmeier und sein Team vor Ort und an Martin Reppenhagen aus Greifswald für die gute Zusammenarbeit.


Diesen Bericht verdanken wir Peter Aschoff.

Open Space in Erlangen

Vor einiger Zeit hatte ich folgenden Satz auf diesem Blog veröffentlicht: „An diesem Nachmittag wollen wir uns verschiedenen Themen und Fragestellungen widmen. Dazu wird es einige Workshops geben und es besteht für jeden die Möglichkeit sich im Open Space-Stil einzubringen (dazu werden wir in Kürze noch mehr schreiben).“ Verhängnisvoll ist eigentlich nur das was in der Klammer steht, vor allem weil es nun doch länger gedauert hat bis dieser Eintrag erscheint.

Am Samstag Nachmittag wollen wir uns gemeinsam mit einigen Themen und Fragestellungen beschäftigen, die ›Herausgeber‹ (wie wir uns liebevoll genannt haben) werden einige Workshops anbieten und du hast die Möglichkeit darüber hinaus etwas beizutragen. Nun aber erst mal der Reihe nach.

Der Legende nach entstand das was wir heute unter dem Namen ›Open Space‹ kennen in einer Bar zwischen zwei Cocktails als ein Veranstalter von Konferenzen über das Feedback der hinter ihm liegenden Veranstaltung nachdachte. Ein Teilnehmer hatte ihm davon erzählt dass er die Konferenz sehr genossen hatte, vor allem die Kaffeepausen, die leider etwas zu kurz gekommen waren. Auf einer Terrasse am Meer sitzend fragte sich Harrison Owen nun wie man eine Konferenz organisieren könnte die nur aus Kaffeepausen bestand. Die Idee des ›geöffneten Raumes‹ begann sich zu formen.

Wikipedia definiert das Ziel von Open Space wie folgt:

„Hauptziel des Open Space ist es, einen Raum besonderer Qualität zu öffnen, damit Menschen selbstorganisiert und selbstverantwortlich ihre Anliegen gemeinschaftlich bearbeiten können. Das können komplexe und dringliche gemeinsame, aber auch sehr persönliche Fragen und Themen sein. Sie werden erst am Tag des Anlasses selbst definitiv formuliert. Auch Konflikte können bearbeitet werden. Dabei sollen sich die Teilnehmenden nicht nur beteiligen, sondern ein möglichst breites gegenseitiges Verständnis oder Engagement erreichen, und es sollen alle den Raum und die Möglichkeit erhalten, ein Anliegen, das ihnen besonders am Herzen liegt, vorantreiben zu können. Wenn sinnvoll und gewünscht, kann an die Bearbeitung der Anliegen eine Handlungsplanung anschließen, in der erste Schritte zur Umsetzung von Resultaten vereinbart werden können.“

Quelle: Wikipedia – Open Space.

Und nun zu uns: Am Samstag Nachmittag wollen auch wir ‚einen Raum besonderer Qualität‘ öffnen, wie es eben so schön hieß, und dir die Möglichkeit geben einer Frage oder einem Thema gemeinsam mit anderen auf die Spur zu gehen. Du kannst dir also jetzt schon mal Gedanken machen welche Frage du gerne mit anderen auf dem Forum besprechen würdest oder welches Thema dir in diesem Zusammenhang unter den Nägeln brennt. Diesen Gedanken (und wenn du möchtest auch mehr) kannst du dann am Samstag einbringen und wir werden sehen wohin uns das führt.

Wie das dann im Detail abläuft werden wir am Samstag direkt vor Ort klären. Natürlich kannst du in den Kommentaren jetzt schon Fragen stellen oder Kontakt mit uns aufnehmen. Begeistert wäre ich wenn du mit einem Thema oder einer Frage in Erlangen ankommst und sich eine geniale Atmosphäre bildet, entsprechend der Herausforderung die Brian gestern in seinem ersten Vortrag artikuliert hat:

„Ich glaube die Gute Nachricht von Jesus Christus ist die Hoffnung für diese Welt. Aber ich glaube es gibt Ideen und Annahmen die wir haben die nicht das Evangelium von Jesus Christus sind – sie sind Ideen der modernen Ära. Und die Herausforderung für uns ist zu wissen wo wir schneiden müssen und wo wir nicht schneiden dürfen – dann haben wir eine Zukunft. Das ist die Herausforderung der wir uns heute in einem Geist des Glaubens und des Gebets in einer ehrlichen und offenen globalen Unterhaltung stellen müssen: Was kann der christliche Glaube werden in dieser neuen Welt? Was ist unsere Mission? Was müssen wir zurücklassen? Was müssen wir entdecken? Darum geht es in unserem Gespräch heute.“

(Zusammenfassendes Zitat, das es sich lohnt im Zusammenhang zu hören » hören #6)

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Noch nicht angemeldet? Dann aber los…

Über den ersten Studientag in Marburg

Emergent Deutschland Studientag in Marburg Heute war der erste Studientag mit Brian McLaren und Jason Clark in Marburg zum Thema emerging church. Über 300 Interessierte kamen und hörten interessante und nachdenkenswerte Vorträge. McLaren begann mit einer Einführung in den postmodernen Paradigmenwechsel. In sehr feiner Art und Weise fasste er die letzten 2500 Jahre Geistesgeschichte zusammen, um darzustellen, dass es diese Paradigmenwechsel in der Geschichte schön öfters gab. McLarens Bilder und Vergleiche waren dabei so anschaulich, dass es wunderbar war, ihm zu folgen. (Die PP dazu wird es in den nächsten Tagen zum Runterladen geben.) Danach folgte Jason Clark, der auf den Ergebnissen aufbaute und sie in einen ekklesiologischen Kontext stellte. Clark stellte zehn Gegensatzpaare vor, in denen sich die Kirche innerhalb der Postmoderne bewegt. Dabei sind die verschiedenen Spannungen nicht auflösbar und die emerging church bewegt sich in der kreativen Mitte (unter anderem: left & right brained, cataphatic & apophatic, solid & liquid, preserving/renewing/creative, agency & structure, double revolution).

Emergent Deutschland Studientag in Marburg Am Nachmittag ging es mit einer Kleingruppenphase weiter, bevor McLaren und Clark Fragen zum Vormittag beantworteten. Dann gab es den dritten Vortrag über emerging church bzw. emerging conversation. McLaren verglich dabei die emgering church Bewegung mit dem letzten Jahresring eines Baumes, der schon über Jahrzehnte gewachsen ist und eine reiche Tradition an Denominationen und Kirchengeschichte in sich hat. Emerging church hat als äußerster Wachstumsring den meisten und unmittelbarsten Kontakt zur Umwelt (gesellschaftlichen Kontext). Clark schloss den Vortrag mit den Anmerkungen ab, dass es drei verschiedene Bereiche der emerging conversion (Ort, Medien und Inhalt) gibt, wobei die Diskussion um den Inhalt (Theologie) der am meisten diskutierte Bereich ist. Zum Abschluss des Tages gab es eine Podiumsdiskussion, in der noch einmal verschiedenste Fragen des Tages aufgenommen und für den deutschen Kontext angewendet wurden. Insgesamt ein sehr guter Tag mit vielen inspirierenden Gedanken, Diskussionen und Begegnungen, die hoffentlich erst der Beginn einer weiterführenden Diskussion sind.

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Diesen Bericht verdanken wir Tobias Faix.
Wie bereits oben erwähnt wird es bald auch die Präsentation von Brian McLaren und die weiteren Vorträge hier geben.

Nicht zu vergessen dass am Donnerstag ein Studientag in Hamburg ist und wir uns ab Freitag/Samstag in Erlangen zum Forum treffen.

Wir haben auch eine Flickr-Gruppe eingerichtet durch die du deine Bilder mit uns teilen kannst: Emergent Deutschland bei flickr.

hören #6: Postmoderne als geistig-geistliche Herausforderung (Brian McLaren)

Heute war der ersten Studientag mit Brian McLaren und Jason Clark in Marburg, morgen geht’s nach Hamburg. Als erste Impression gibt es den ersten Vortrag von Brian McLaren auf die Ohren, ergänzend wird es gleich noch einen kurzen Bericht zu lesen geben.

In dem Auftaktvortrag spricht Brian vom postmodernen Paradigmenwechsel und den Herausforderungen, die daraus für uns, für unser Verständnis des Evangeliums und für unsere Mission resultieren. Ein Grundlagenvortrag in die Thematik, der Appetit macht auf mehr.

Update: Hier gibt es jetzt auch noch die Präsentation zu dem Vortrag.

hören #5: Gemeinde und Mission – Frageteil (Jason Clark)

Mit dem fünften Podcast endet erstmal die Serie mit Jason Clark. Inhaltlich schließt sich dieser Teil direkt an den letzten an, es geht nochmal um Gemeinde und Mission. Jason erzählt noch eine Geschichte und beantwortet dann Fragen der Zuhörer (tatsächlich).

Das nächste, was wir von Jason hören werden, wird dann erstmal live sein. Wer sich noch nicht für einen Studientag in Marburg oder Hamburg oder das Forum in Erlangen angemeldet hat ist eingeladen, das auch noch kurzentschlossen zu tun.

PS: Alle bisherigen Podcasts findest du in der Kategorie Podcast, im Podcast-Feed oder hier für iTunes.

hören #4: Gemeinde und Mission (Jason Clark)

Es geht jetzt Schlag auf Schlag. Heute gibt’s den Podcast #4. Den letzten vor den Studientagen und dem Forum bringen wir dann Anfang nächster Woche. Jason spricht der heutigen Ausgabe weiter über sein Verständnis von Mission und Evangelium und geht im zweiten Teil dann näher auf die Verbindung dessen mit Gemeinde ein.

Alle bisherigen Podcasts findest du in der Kategorie Podcast, im Podcast-Feed oder hier für iTunes.