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Emergent Forum 2008 – schon angemeldet?

Die Schritte mit denen wir uns dem diesjährigen Forum nähern werden immer größer, oder wirkt es nur so da man es hinter der nächsten Biege bereits sehen kann und die Geräusche schon beinahe zu hören sind?

In zweieinhalb Wochen sitzen und stehen wir uns bereits in Erlangen gegenüber und freuen uns daran am Emergent Forum 2008 teilnehmen zu können. Also höchste Zeit etwas zum Stand der Dinge zu sagen…

Bevor ich jedoch einladende Informationen verrate, möchte ich dich fragen, ob du schon angemeldet bist? Wenn du mit dem Gedanken spielst, oder gar schon fest entschlossen bist vom 28. – 30. November in Erlangen zu verbringen, dann würdest du uns ungemein in der Planung helfen, wenn du einfach mal eben zum Anmeldeformular klickst und dich anmeldest. Vielen Dank! Wir haben den Anmeldeschluss ja auf 15. November gelegt um uns dazu zu motivieren uns anzumelden…

Familienfreundliches Forum

Um es auch Familien zu ermöglichen das Forum mitzuerleben bieten wir in diesem Jahr einen extra Raum für Kleinkinder an und planen Programm für Kinder. Um dies planen zu können freuen wir uns über eure Anmeldung und/oder Nachricht übers Kontaktformular.

Workshops und OpenSpace

Wie bereits schon mehrfach angedeutet finden am Samstag Nachmittag Workshops statt und es wird Zeit für Open Space Angebote geben. Wir haben bereits einige sehr interessante Workshopanmeldungen, freuen uns natürlich auch noch über dein Angebot – um einen Workshop anzumelden kannst du einfach hier weiterklicken.

Bisher haben wir folgende Angebote:

  • Prozesse von einer Kirche zu einer missionalen Gemeinschaft mit Clustern? – Fragen & Herausforderungen in der Praxis
  • Brauchen Gemeinden Grenzen? Was verstehen wir unter Grenzen?
  • Postcharismatik – Wie kann charismatische Spiritualität aus traditionellen und kulturellen Verquickungen befreit und im emergenten/missionalen Kontext gelebt werden?
  • Rosenkranz – Gebet und mehr
  • Alltag in Lobpreis und Anbetung gestalten
  • Gleichberechtigung
  • Kritik und der christliche Glaube

Schlafen in den (kurzen) Nächten

Auf der Infoseite des Forums steht, dass es auch in diesem Jahr möglich ist auf der Isomatte am Veranstaltungsort zu nächtigen. Die Plätze für Isomatten werden langsam knapp – falls du also noch einen haben möchtest solltest du dich beeilen oder dich schon mal nach Alternativen umschauen.

Weitersagen…

Schließen möchte ich heute mit der Bitte an deine Freunde weiter zu sagen, dass sie sich für das diesjährige Forum anmelden können und dass sie sicher etwas verpassen werden, falls sie das nicht tun. Wie gewohnt kannst du dazu die Banner verwenden, oder eben die Worte aus deinem Mund. Danke.

hören #26: Podiumsgespräch zum Thema „gemeinsamer geistlicher Rhythmus“ (Markus Lägel)

Nach dem ersten kommt hier der zweite Podcast vom ersten Forum emergenter Kommunitäten. Es ist die Aufzeichnung eines Podiumsgesprächs zum Thema „gemeinsamer geistlicher Rhythmus“ und zum kommunitären Leben ganz allgemein.

Das Gespräch gab die Möglichkeit „gestandenere“ Gemeinschaften und deren Rhythmus kennen zu lernen. Außerdem wurden z.B. folgende Fragen gestellt:

Forum emergenter Kommunitäten 2008

In welchem Verhältnis stehen geistlicher Rhythmus und gegenseitiges Versprechen bzw. Verbindlichkeit zueinander? Wie kommt man in Gründungssituationen zu einem gemeinsamen Rhythmus? Welches Licht geht von den „gestandeneren“ Gemeinschaften in die Gesellschaft aus und welche Wege gehen sie?

hören #25: Geistlicher Rhythmus – was ist das? (Markus Lägel)

Bereits im September veranstaltete die Initiative ›emergente Kommunitäten‹ in Ramsdorf das erste Forum emergenter Kommunitäten. Stephanie Wolf berichtet:

„Im September trafen sich in Ramsdorf bei der Gemeinschaft ›convers‹ erstmalig etwa 50 Menschen, um sich mit dem Thema Lebensgemeinschaft und der Frage nach einem gemeinsamen geistlichen Rhythmus zu beschäftigen. Menschen, die schon (lange) in verbindlicher, zum Teil klösterlicher Gemeinschaft leben oder die so leben wollen, Menschen aus verschiedensten christlichen Hintergründen und jeden Alters.

Forum emergenter Kommunitäten 2008

Ziel der Zeit dort war es, durch inhaltliche Impulse, Lebensgeschichten von erfahrenen ›Gemeinschaftlern‹ und die Teilnahme an den Gebetszeiten der Ramsdorfer ins Gespräch zu kommen, (geistliche) Gemeinschaft zu erleben und über Vernetzung nachzudenken. Es war überwältigend zu sehen, wie sehr die Jahrtausende alte Sehnsucht nach im Alltag gelebter geistlicher Verbundenheit in unserer Zeit lebendig ist und Menschen auf den Weg schickt, Gott mit neuer Hingabe zu suchen und so auch den Mit-Menschen zu dienen.

Das Wochenende bot reichlich Gelegenheit und Zeit, den damit verbundenen Fragen nachzugehen: Wie findet sich eine Gemeinschaft? Wie werden Ziele formuliert und wie umgesetzt? Wie können aus dem Raum, den Gemeinschaft schafft, Plätze für Menschen werden? Wie lässt sich aus dem eigenen Unvermögen und dem der Anderen ein Lebensstil zu Gottes Ehre machen? Wie lässt sich geistlicher Rhythmus finden und für eine ganze Gruppe gestalten?

Die Spannungen, die kommunitäres Leben mit sich bringt scheinen alt vertraut und täglich neu zu sein: Form und Inhalt, Anspruch und Wirklichkeit, Freiheit und Selbstaufgabe, Sehnsucht und Unmachbarkeit, Unterschiedlichkeit und Einheit uvm. Viele gute und alltagserprobte Vorbilder haben wir als Kommunitäten und dennoch lässt sich wirkliche Gemeinschaft nur aus der eigenen Beziehung zu Gott und der täglichen Neubekehrung zu Ihm und seiner Liebe leben.

Die Fragen sind nicht bis ins Letzte beantwortet und die Spannungen nicht aufgehoben worden. Doch das ganze Wochenende war für mich mehr als ein Forum, es war ein Stück gemeinschaftlicher geistlicher Weg.“

Bilder von der Veranstaltung findest du auf dem Blog der Emergenten Kommunitäten. Und hier gibt es jetzt den ersten von zwei Podcasts von dem Treffen. Markus stellt darin die Frage, ob wir Gott zu unserem Leben und zu unserem Rhythmus dazu addieren, oder ob Gott einen anderen Rhythmus von uns verlangen darf. Nicht selten bedeute geistlicher Rhythmus für uns, unser normales Leben zu leben, den Abstand zu Gott und zum Anderen zu wahren und ein wenig Früh- und Abendgebet hinzufügen. Markus nennt das christliche Folklore. So drängt er darauf, nach der tieferen Grundlage eines geistlichen Rhythmus zu suchen.

Neues zum Forum

Emergent Forum 2008Heute bekommst du mal wieder ein paar frische Infos zum Emergent Forum, das vom 28. – 30. November 2008 in Erlangen stattfindet. In diesem Beitrag erfährst du näheres zum Zeitplan und zur Anmeldung.

Zunächst aber noch ein Wort zu unserer Motivation:

Mit dem Forum wollen wir Räume schaffen, in denen sich der emergente Dialog ereignen kann. Wir wollen den Austausch über das ermöglichen, was sich in der Bewegung im gemeindepraktischen Feld, in der Nachfolge und in den Gedankenwelten ereignet. Darüber hinaus wünschen wir uns, dass neue Impulse von dem Forum ausgehen.

Nun aber zu unseren zeitlichen Vorstellungen:

Freitag

Am Freitag Abend beginnen wir um 20:00 Uhr mit moderiertem Austausch von Geschichten und Ideen bei einem Abendessen.

Die angefangenen Gedanken und Gespräche können in diversen Erlanger Kneipen vertieft werden.

Samstag

Am Samstag hören wir ab 10:00 Uhr zwei Impulsreferate von Christina Müller und Johannes Reimer die von ausgiebigen Dialogrunden begleitet werden.

Am Nachmittag haben wir ab 14:30 Uhr Raum für Workshops. An welchem Workshop du teilnimmst kannst du am Samstag direkt entscheiden, einen anbieten kannst du bereits jetzt. Auf der Anmeldeseite für die Workshops bekommst du weitere Infos und kannst einen Workshop eintragen.

Die Ergebnisse der Workshops werden dann am Abend ab 20:00 Uhr auf einem „Marktplatz“ vorgestellt und so mit allen Anwesenden geteilt.

Die angefangenen Gedanken und Gespräche können in diversen Erlanger Kneipen vertieft werden.

Sonntag

Am Sonntag werden ab 10:00 Uhr Berichte der Initiativen und des Koordinationskreises zu hören sein. Im Anschluss daran wird „Vernetzung“ groß geschrieben.

Und schließlich noch zwei/drei Worte zur Anmeldung:

Anmeldung

Um dir bei der Anmeldung zu helfen haben wir uns für einen Anmeldeschluss am 15. November entschieden. Vielleicht gehst du jetzt gleich mal bei der Anmeldung vorbei, hier lang.

hören #24: Das Evangelium in drei Sätzen (Walter Faerber)

Der letzte der Impulse vom EmergingCamp der Initiative Nord in Bremen geht nochmal ans Eingemachte:

„Abschließend versuchte sich dann noch einmal Walter Faerber an einem ‚einfachen Evangelium in drei Sätzen‘. In Abgrenzung zu einem Modell, dass lediglich auf individuelle Schuld, Vergebung und Wiederherstellung der Beziehung zu Gott zugespitzt sei, erläuterte er seine Alternative:

Gott erneuert die Welt.
Er hat schon damit angefangen.
Und du kannst/sollst/darfst dabei sein.

hören #23: Gottesdienst als Marktplatz (Sandra Bils)

Das ist schon der vorletzte der Impulse vom EmergingCamp der Initiative Nord in Bremen:

„Nach dem Ausflug nach Palästina wandte sich dann Sandra Bils der Schweiz zu, wo sie vor kurzem zwei Wochen bei der X-Stream-Bewegung zu Gast war. Ihre frischen Eindrücke über die Hauskirchen mit ihren verschiedenen Profilen und Entsendungsgebieten und den Sunday-Plaza, einen Gottesdienst, der kein Gottesdienst sein will, sondern eher wie eine Art Marktplatz mit verschiedensten Angeboten fungiert, waren der erste Schritt eines Reflexionsprozesses, der in einer Examensarbeit zum Thema münden soll, die auch die Anschlussfähigkeit an landeskirchliche Verhältnisse bedenkt und Verbindungslinien zum EKD-Papier ‚Kirche der Freiheit‘ sieht.“


hören #22: Der zweite Tempelbau (Jens Stangenberg)

Es geht Schlag auf Schlag mit Impulsen vom EmergingCamp der Initiative Nord in Bremen:

„Einen Ausflug in eine lange vergangene Zeit unternahm dann Jens Stangenberg und legte überzeugend dar, wie die Zeit des zweiten Tempelbaus nach dem Exil des jüdischen Volkes zum Bild für unsere postmoderne Situation werden könne. In Abgrenzung zu Gemeindeaufbau-Erfolgsmodellen, die sich an der Urgemeinde oder am spektakulären ersten Tempel orientierten, empfahl er gerade den Gemeinden, die durch eine Phase der Desillusionierung und Dekonstruktion analog dem babylonischem Exil gegangen sind, den zweiten von heidnischen Völkern inspirierten Tempel als Ort der Schlichtheit und der Dezentralisierung.“


Neue Wege auf altem Grund

Emergent Tag in WienUnsere Freunde aus Österreich veranstalten am 06. Dezember einen Emergent-Tag in Wien. Unter dem Thema »Neue Wege auf altem Grund« schaffen die Leute aus dem Seelenstoff-Umfeld zusammen mit Dave Tomlinson einen Raum zum Austausch über Möglichkeiten in unserer Zeit und Kultur Gemeinde zu sein.

Einige Infos zu diesem Tag finden sich auf dem Flyer, der hier als PDF anzusehen ist: Flyer Emergent-Tag Österreich.

Infos im Netz und die Anmeldemöglichkeit findest du hier.

hören #21: Gemeinschaften mit eingebauten Veränderungsgenen (Walter Faerber)

Hier kommt der dritte von insgesamt sechs Impulsen vom EmergingCamp der Initiative Nord in Bremen:

Walter Faerber wandte sich dann der Frage zu, wie wir in unseren Gemeinschaften ein Veränderungs-Gen platzieren können, das die jeweiligen Gruppen bereit dazu macht, sich immer wieder neu zu erfinden. U.a. nannte er hier ein Umschalten vom Bildungs- zum Abenteuer-Modus, ein Team als Innovationsmotor, regelmäßige Reflexionstreffen und einen Schutzabstand zum Standardgemeindemodell.“


hören #20: Das Zeitalter der Interpretation (Tobias Künkler)

Weiter geht es mit den Impulsen vom EmergingCamp der Initiative Nord in Bremen:

Tobias Künkler beschrieb dann im Anschluss an Gianni Vattimo unsere Zeit als ‚Zeitalter der Interpretation‘, wobei die Interpretation wie ein Virus alles infiziere, womit es in Berührung komme. Eindrücklich sein Bericht über ein Erlebnis im Hyde Park, wo verschiedene Marktschreier jeweils ihre Weltanschauung überzeugend verkaufen wollten und wo sich aus der Distanz der Eindruck ergab, dass sich die jeweiligen Überzeugungen gegenseitig neutralisierten. Dies könne nicht der Modus sein, in dem wir in der Zukunft sprechen, so Tobias.“