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Emergent Forum 2010

Emergent Forum 2010 - Postkarte

Am Sonntag endete das Emergent Forum 2010 in Essen. An dieser Stelle wollte ich nochmals meinen Dank an alle aussprechen, die am Wochenende in Essen waren, und das Forum zu dem gemacht haben was es war. Vielen Dank auch an das Team des Weigle-Hauses, die uns auf wunderbare Weise ihr Haus geöffnet haben, und mit Rat und Tat zur Seite standen! Ebenfalls gilt mein Dank allen, die in der Vorbereitung und Durchführung dazu beigetragen haben den emergenten Dialog an diesem Wochende zu befruchten.

Auf Twitter tauchen immer noch neue Einträge zum Forum auf, um diese zu sehen empfiehlt sich die Suche nach #ef10. Auf flickr haben wir eine Gruppe angelegt, zu der ihr gerne eure Bilder hinzufügen könnt.

Das Vorbereitungsteam nimmt gerne euer Feedback über das Kontaktformular entgegen.

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Für die Zeitplanung sei gesagt, dass das nächste Forum vom 25.-27.11.2011 in Berlin stattfinden wird. Weitere Infos dazu folgen natürlich auch an dieser Stelle, Anregungen sind ebenfalls über das Kontaktformular willkommen.

Themenräume

Wie bereits angekündigt wird es auf dem diesjährigen Forum Themenräume geben, in denen wir uns mit einigen spannenden Fragestellungen beschäftigen werden. Jeder dieser Räume hat eine Kuratorin oder einen Kurator, die sich um die thematische Ausgestaltung des Raumes kümmern.

Unsere Idee mit den Räumen sieht so aus, dass auf der einen Seite die Räume für sich sprechen, auf der anderen Seite können in den Räumen auch kurze Vorträge oder Workshops stattfinden. Daher werden die Räume kreativ eingerichtet sein, und auf diese Weise inspirieren und zur Partizipation einladen, daneben werden natürlich auch Veranstaltungen in den Räumen stattfinden.

Wieso dieser Eintrag?

In diesem Jahr werden wir, nicht wie gewohnt, dazu einladen einen Workshop anzubieten. Aber wir laden euch ein, die Kuratorinnen und Kuratoren zu inspirieren. Falls du also einen interessanten Artikel oder Ideen für einen Workshop im Kopf hast, dann kontaktiere uns.

Ich leite eure Vorschläge dann an die Zuständigen weiter, und diese werden sich dann bei euch melden.

Diese Themenräume wird es geben:

Fromm oder politisch? Wir suchen einen Weg, der über den Gegensatz von Konzentration auf das Seelenheil und Engagement für das Gemeinwohl hinausgeht.

Mächtige Leitung oder individualisierte Nachfolge? Wir suchen einen Weg zu einer positiven Führungskultur, die das Potenzial von Gruppen und Einzelnen aufweckt und unterstützende Strukturen hilfreich gestaltet.

Alles neu oder alle dabei? Wir suchen einen Weg, mutig voran zu gehen und doch unterschiedliche Geschwindigkeiten zuzulassen.

Gott – unnahbar oder intim? Wir suchen einen Weg, mit Gott im persönlichen Kontakt zu leben, und dabei seine Fremdheit und Andersartigkeit zu respektieren.

Heilige Schrift oder gewachsenes Buch? Wir suchen einen Weg, die Bibel zu lesen, und dabei sowohl ihren Offenbarungscharakter als auch die redaktionelle Entstehung zu würdigen?

Aufsatz oder Diktat? Wir suchen einen Weg im Umgang mit den Möglichkeiten unterschiedlicher Lebensgestaltung, der sowohl die Eigenverantwortlichkeit betont, dabei jedoch nicht beliebig wird.

Das Kleingedruckte: Es kann vorkommen, dass deine Idee nicht angenommen wird. Für diese Freiheit möchten wir um dein Verständnis werben. Danke.

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Anmeldung: Falls du noch nicht angemeldet bist, wäre es super, wenn du das eben mal machen könntest. Damit erleichterst du uns die Planung. Danke.

Ein dritter Weg

Zum diesjährigen Forum laden wir mit folgendem Satz: »Komm mit auf die Suche nach einem dritten Weg!« Und ist er einmal ausgesprochen, folgt unmittelbar die Frage danach, was wir unter »dritter Weg« verstehen. Um auf der einen Seite diese Frage zu beantworten, und auf der anderen Seite die Suche nach einem dritten Weg zu konkretisieren, haben wir ein paar Gegensatzpaare formuliert. Wir wünschen uns, aus unfruchtbaren, lähmenden Gegensätzen herauszufinden; dazu wollen wir die Energie der Gegensätze nutzen, und aus der Verbindung ihrer Stärken neue Wege entdecken.

Diese Haltung wollen wir auf dem Forum gemeinsam erproben. Dazu haben wir 6 Themenräume vorbereitet, in denen auf unterschiedliche Weise eine Beschäftigung mit der jeweiligen Fragestellungen stattfinden wird:

Fromm oder politisch? Wir suchen einen Weg, der über den Gegensatz von Konzentration auf das Seelenheil und Engagement für das Gemeinwohl hinausgeht.

Mächtige Leitung oder individualisierte Nachfolge? Wir suchen einen Weg zu einer positiven Führungskultur, die das Potenzial von Gruppen und Einzelnen aufweckt und unterstützende Strukturen hilfreich gestaltet.

Alles neu oder alle dabei? Wir suchen einen Weg, mutig voran zu gehen und doch unterschiedliche Geschwindigkeiten zuzulassen.

Gott – unnahbar oder intim? Wir suchen einen Weg, mit Gott im persönlichen Kontakt zu leben, und dabei seine Fremdheit und Andersartigkeit zu respektieren.

Heilige Schrift oder gewachsenes Buch? Wir suchen einen Weg, die Bibel zu lesen, und dabei sowohl ihren Offenbarungscharakter als auch die redaktionelle Entstehung zu würdigen?

Aufsatz oder Diktat? Wir suchen einen Weg im Umgang mit den Möglichkeiten unterschiedlicher Lebensgestaltung, der sowohl die Eigenverantwortlichkeit betont, dabei jedoch nicht beliebig wird.

Wir freuen uns darauf, mit euch gemeinsam auf der Suche nach dritten Wegen zu sein, und laden euch heute nochmals dazu ein, die Infos zum Forum durchzulesen, und euch für das Wochenende vom 19. bis 21. November anzumelden.

hören #65: Der Sabbat als Befreiung aus der Sklaverei der knappen Zeit (Walter Faerber)

Das ist auch schon der vierte und letzte Kurzvortrag des EmergentCamps mit dem Thema „Alles hat seine Zeit – Umgang mit Zeit in einer beschleunigten Welt“. Walter Faerber macht sich Gedanken zum Sabbat: „Der Sabbat als Befreiung aus der Sklaverei der knappen Zeit“. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Referenten dafür, die Aufnahmen hier zur Verfügung zu stellen!

hören #64: Alles hat seine Zeit nach dem Prediger Salomo (Tobias Ennulat)

Hier kommt der dritter Kurzvortrag des EmergentCamps mit dem Thema „Alles hat seine Zeit – Umgang mit Zeit in einer beschleunigten Welt“. Gehalten hat ihn Tobias Ennulat, sein Thema: „Alles hat seine Zeit nach dem Prediger Salomo“.

hören #63: Jesus als Rückspiegel in die Zukunft. Oder: Christsein als Futur II-Glaube (Jens Stangenberg)

Der zweite Vortrag des EmergentCamps mit dem Thema „Alles hat seine Zeit – Umgang mit Zeit in einer beschleunigten Welt“ kommt von Jens Stangenberg. Überschrieben ist er mit „Jesus als Rückspiegel in die Zukunft. Oder: Christsein als Futur II-Glaube“.

hören #62: In aller Kürze: Soziologische Anmerkungen zur Beschleunigung (Tobias Künkler)

„Alles hat seine Zeit – Umgang mit Zeit in einer beschleunigten Welt“. Das war das Thema eines EmergentCamps, welches bereits Ende April stattfand. Dort gab es vier kurze Vorträge, die wir euch nicht vorenthalten wollen. Heute starten wir mit dem ersten, Tobias Künkler spricht über seine Sicht als Soziologe über Beschleunigung.