verstehen

Emergent Deutschland ist ein ökumenisch ausgerichtetes Netzwerk, das den Dialog über die Gestalt des christlichen Glaubens und kirchlicher Arbeit in der Gegenwart sucht und fördert.

Wer ist Emergent Deutschland?

Bei den Treffen von Emergent Deutschland versammeln sich Querdenker, Randgestalten, Gemeindepraktikerinnen, Lebenskünstler, Pastorinnen, Theologen, Bloggerinnen und interessierte Gemeindeglieder aus verschiedenen Konfessionen. Uns verbindet das Bedürfnis nach dem Austausch über Fragen, Verwirrungen und Träume von einer zukunftsfähigen Gestalt des Christentums.

Theologischer Ausgangspunkt

In einer pluralen Kultur, die sich zudem stetig wandelt, entstehen immer neue Anforderungen an die Kommunikation des Evangeliums. Sie stellen uns in die kreative Spannung, die christliche Botschaft ständig neu in die heutige Situation hinein zu entfalten und sie zugleich als herausfordernden, kontroversen Gegenentwurf zu jeder Kultur und Gesellschaft kenntlich zu machen. Dabei knüpfen wir an Formen kontextueller, missionaler und postmoderner Theologie und Praxis an.

Form

Wir bieten einen geschützten Raum, in dem wir grundlegende Fragen stellen, kreativ querdenken, gemeinsam neue Formen erkunden, praktisch experimentieren und uns darüber austauschen.
In diesem Sinne verstehen wir uns auch als spirituelle Weggemeinschaft: der christliche Glaube verbindet uns, ob wir zusammen sind und wenn jeder mit seinem Alltag beschäftigt ist. Als dezentrales Netzwerk sind wir darauf bedacht, so anschlussfähig und so offen wie möglich zu sein für alle, die sich beteiligen möchten.

Haltung

Wir legen großen Wert auf Vielfalt, Weite, Lernbereitschaft und Stimmigkeit zwischen Theorie und Methodik. Auch grundlegende Fragen werden dabei immer gern und offen diskutiert.
Arbeiten im Netzwerk bedeutet für uns auch, dass sich die Gemeinschaft bei jedem Treffen neu konfiguriert. Und im gemeinsamen Erfahrungsraum, der von allen partizipativ mitgestaltet wird, können Beziehungen wachsen, die über den Augenblick hinaus tragen.
Nicht fehlen darf dabei auch die ästhetische Dimension: Zur möglichst kommunikativen Atmosphäre kommt das gemeinsame Genießen und die Freude am künstlerischen Ausdruck.
Letztlich liegt unser Blick bei alledem auf der konkreten Realität vor Ort. Die Ergebnisse unseres Austauschs sind kein Selbstzweck, sondern sie fließen wieder ein in die Arbeit christlicher Kirchen, Gemeinden und Gemeinschaften.