Rückblicke auf das Emergent Forum 2016

Das Emergent Forum 2016 ist vorbei. Ein Wochenende, das viele Menschen bewegt und inspiriert hat.
Hier sammeln wir Rückmeldungen, Eindrücke und Gedanken, die im Netz dazu geteilt wurden.

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Artikel und Blog-Posts:

Daniel Trommer – Spontanes Fazit zum Emergent Forum 2016:

»Das emfo16 war eine Wiederverzauberung meines Glaubens.
Die Auferstehung meiner Sehnsucht nach Kirche.
Einer Kirche in der gezweifelt, geholfen, herausgefordert und bekannt,
in den Arm genommen und viel gelacht werden kann.«

Tobias Faix – Ehrlich, streitbar, berührend, irritierend und immer anbetend – meine Gedanken zum Emergent Forum 2016:

»Die Begeisterung für Gott und seine Gnade in vielerlei Worten und Gesten hat mich neu berührt und nachdenklich gemacht. Dazu war das ganze Wochenende ein Plädoyer für Gemeinde!«

Simon de Vries – Von der Verletzlichkeit:

»Nadia Bolz-Weber erzählte in beeindruckender Weise von ihren Kämpfen im Leben und ihrem Umgang als Pastorin mit diesen Krisen. Und dabei fiel ein Satz, der mir wichtig geworden ist: „If we screw up first, then our church members feel free to screw up also.“«

Simon de Vries – Von der Gnade:

»Man kann nicht von der Verletzlichkeit sprechen, ohne von der Gnade zu sprechen. Oder zumindest ich kann es nicht.«

Mickey Wiese – Und …, nicht Aber:

»Leben heißt:
Ver-rückt Sein im Werden.«

Emergent Deutschland (Marietta Steinhöfel) – Was heißt es, offene Kirche zu sein?:

»Indem sie die Kirchen- und Herzenstüren öffneten, mussten sie gleichzeitig die Erfahrung machen: Sie können nicht Kirche für alle sein.«

Emergent Deutschland (Melanie Eckmann) – Kaffee für alle, aber …:

»Vielleicht merken andere ja auch bald, dass das so viel besser schmeckt; dass Vielfalt so nah ist und einfach nur unter dem Deckmantel hervorgelassen werden muss.«

Astrid Volkening – Emergent Forum – Vorwort und Vorfreude :-):

»JA! That’s me! Kreuz-und-Quer-Denkerin. Theologie-Liebhaberin. Gemeindepraktikerin auf Entzug. Kirche-der-Zukunft-Träumerin. Zuweilen verwirrte und zwischendurch verzweifelte Austausch-Bedürftige. Und neuerdings ja auch noch Bloggerin.«

NEU: Astrid Volkening – Emergent Forum – Nachklänge:

»JA!! Das ist es. Das lockt mich. Ich sehne mich nach so einer Art von Kirche, von Gemeinde, von Gemeinschaft. Einfach. Persönlich. Echt. Gerne klein. Mit dem Fokus auf Beziehungen und nicht auf Veranstaltungen. Um einen Tisch sitzen, diskutieren, beten. Und das als Kirche verstehen dürfen.«

Mathilda – Über Wahrheit und Schönheit.:

»Anstatt mit Aussagen wie „Unseres ist richtig, eures ist falsch.“ zu operieren, will ich vielmehr das Eigene erklären, groß machen, mit Überzeugung und Hingabe vertreten oder, wie Christina sagte, davon schwärmen.« …
»In der Innenperspektive meiner eigenen Religion reicht es mir nicht, einen Gedanken bloß schön zu finden.«

idea – Brudereck: Gottes Gnade wird sogar die Hölle „leer lieben“:
(Eine lesenswerte Diskussion dazu findet sich auf Facebook bei Rolf Krüger)

»Wie Brudereck ferner sagte, ist in der Gemeinde Jesu Platz für alle: „Sie ist ein riesiges Geschenk für eine Gesellschaft, die Angst hat vor Überfremdung.“«

Arne Bachmann – Das Emergent Forum 2016:

»Ich bin sehr froh, dass schon früh im Laufe des Forums dieser Satz von Nadia fiel, denn er stellte etwas klar: wir befinden uns nicht in der Situation, dass da draußen Scharen von Leuten vor verschlossenen Kirchentüren stehen und darauf warten, dass Kirchen in ihrer großen Barmherzigkeit sich für andere öffnen.«

NEU: Arne Bachmann – Emergent Forum – Sound/Bites:

»Und nachdenkenswert fand ich das Forum. Es beschäftigt mich auf einer persönlichen Ebene und einer intellektuellen Ebene. Deshalb meine Resonanzen auf einige der starke Sätze, die mir hängen geblieben sind.«

NEU: Livenet (Hauke Burgarth) – «Kirche für alle, aber …»:

»Und es war ein gelungenes Spiegelbild des gesamten Emergent Forums, dass diese Fragen zwar engagiert und ehrlich besprochen wurden, aber keine Gräben zogen.«

 

Twitter und Facebook:

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Christina Brudereck – Facebook

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Mehr Tweets findet ihr bei Twitter unter dem Hashtag #EmFo16.

Mehr Beiträge findet ihr bei Facebook unter dem Hashtag #EmFo16.

Podcasts, Audio:

Der Workshop von Mosaik Düsseldorf mit dem Titel »Grenzen sprengen« als Podcast:

Der Soundtrack der Liturgie der Geschöpfe:

 

 

Bilder:

Emergent Deutschland – Bilder vom Freitag:

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Emergent Deutschland – Bilder vom Samstag:

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#emfo16 Tag 2, circa 250 TeilnehmerInner

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Schöne Stimmung und interessante Gespräche beim #EmFo16. Love it here!

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Hier ist es schön. Es gibt richtigen Kaffee. #emfo16

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#emfo16 #whatablessing #incredibleperson #thankyoujesus @sarcasticlutheran #grace#love#holyshit

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#emfo16 @sarcasticlutheran #actualself

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#emfo16 #christinabrudereck #UND

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2Flügel – wie immer unglaublich wundervolle Poesie mit Musik. #EmFo16

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Tschüss #emfo16 . Das war ganz wunderschön. emfo17 im refugio? 😊

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Mehr Fotos direkt bei Instagram unter dem Hashtag #EmFo16.

Wir freuen uns auf Hinweise auf weitere Rückblicke!

Kaffee für alle, aber …

Wie das Ei zur Henne, gehört das Kaffeetrinken zur Gemeinde. Gemeindeformen verändern sich – die Art des Kaffeekochens auch. Andreas Romeike, Barista im Sharehouse Refugio in Berlin, ist ein Pionier auf dem Gebiet und Milch dabei seine größte Kontrahentin.

Ein heißer Tipp während dem Emergent Forum war die „Brewbar“ auf der Terrasse des Bürgerzentrums in Niederhöchstadt. Hier wurde jeder Kaffee-Gourmet und auch alle anderen glücklich. Das bewiesen die Berge an benutzten Pappbechern, in denen die Baristas Andreas Romeike und seine Frau Rahel ihren Kaffee servierten. Sie hatten alle Hände voll zu tun: Wasser aufsetzen, Bohnen mahlen, Kaffee aufbrühen – das konnte schon mal zu Wartezeiten führen, die am besten mit einem netten Pläuschchen mit dem Schlangesteh-Nachbarn verbracht wurden.

WKaffeegenuss will gelernt sein. Foto: ©Christoph Bartelser neugierig ist, fragt nach der Herkunft des mobilen „Brewbar“-Tresens aus hellen Spanplatten, an dem die Romeikes geschäftig arbeiten. Der ist nämlich selbst zusammengezimmert und auf Rollen ganz flexibel einsetzbar. Echtes Handwerk also, genauso wie der Kaffee, den die beiden servieren. Von Berlin machten sie sich auf den Weg. Im Gepäck haben sie: V60-Filter, digitale Waagen – für das richtige Verhältnis zwischen Wasser und Kaffee -, eine etwas mitgenommene, rostbraune elektrische Kaffeemühle und Kaffeebohnen. Alles hat gerade so Platz auf dem Tresen – Romeikes arbeiten Schulter an Schulter. Interessierte Fragen nach den Kaffees beantworten sie geduldig, empfehlen eine Kaffeesorte, wenn Namen wie „Kello“und „Pedro villatoro“ Fragezeichen auf den Gesichtern hinterlassen. Hin und wieder unterbricht das Rattern der Mühle den Gesprächsfluss der Kaffeedurstigen am Tresen. Die Bohnen hat Andreas bei Händlern eingekauft, die ihren Kaffee direkt von den Kaffeebauern beziehen – „direct trade“ sozusagen. Die Bauern werden fair für ihre Arbeit bezahlt, oft kennen die Händler sie persönlich. So garantieren sie eine gute Qualität der Ware. Kaffeebohnen können bis zu tausend verschiedene Aromen entfalten – der Kaffee schmeckt beispielsweise nach einer fruchtigen Süße, Schokolade, Zitrusfrüchten oder Toffee.

Wenn seine Kunden Milch in den Pappbecher mit dem schwarzen Genussgetränk gießen, macht Andreas seine Augen kurz zu. Die Aromen im Kaffee gehen durch die Milch verloren und sind für die Geschmacksnerven nicht mehr klar wahrnehmbar. Als würde jemand mit einem Tuch über ein noch feuchtes Ölgemälde wischen. Die klaren Farben des Kunstwerks vermischen sich zu einem braunen Brei. Genauso wie die Arbeit des Künstlers damit umsonst war, ist die Mühe, beim Filterprozess die besten Aromen aus der Bohne zu bekommen, mit Milch hinweg geschwemmt. Andreas trinkt seinen Kaffee ohne Milch. Vielleicht merken andere ja auch bald, dass das so viel besser schmeckt; dass Vielfalt so nah ist und einfach nur unter dem Deckmantel hervorgelassen werden muss. Weniger ist manchmal mehr. Und bis dahin kennt seine Nachsicht keine Grenzen.

Melanie Eckmann

Was heißt es, offene Kirche zu sein?

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Ängste überwinden

Siegfried Kaufer aus der Ev. Andreasgemeinde Niederhöchstadt findet: soziale Angst verhindert, dass Kirche offen für alle ist. Die Botschaft Jesus Christi – jeder ist geliebt und angenommen! – schenkt ihm die nötige Einsicht, die ihn seine persönliche Angst überwinden lässt. „Früher hatte ich Vorbehalte Bettlern gegenüber. Ich fragte mich: Warum machen sie nichts aus ihrem Leben? Heute sehe ich das anders und weiß: Sie haben Schlimmes erlebt und machen das nicht aus Jux und Tollerei.“


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Nur Mut!

Offene Kirche braucht vor allem Mut. So sieht es Olivier Perrot, Pastor einer unabhängigen Freikirche. Mut, um auf den anderen zuzugehen und sich gleichzeitig treu zu bleiben. „Es geht nicht nur darum, die andere Person anzunehmen, sondern auch mutig genug zu sein, das zu sein, was man selbst ist.“ Wenn Olivier mutig ist, folgt er seiner inneren Stimme, die ihm sagt: Geh auf die andere Person zu! Lerne sie kennen, verbringe Zeit mit ihr! Schwierig findet er es, wenn er sich seiner eigenen Begrenzung bewusst wird. Wenn Leute lange reden. Er hat wenig Zeit.


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Sei barmherzig zu Dir!

Um barmherzig mit anderen sein zu können, muss man sich zuerst in Barmherzigkeit sich selbst gegenüber üben. Dieser Auffassung ist Sandra Matz, Pfarrerin in Alsbach (Evangelische Kirche in Hessen und Nassau). Denn Begegnungen mit Menschen, die einem irgendwie unbequem werden, hätten meistens mit einem selbst zu tun: „Wenn ein Finger auf den anderen zeigt, zeigen drei auf dich selbst“, sagt sie. Es erfordere den Blick in sich selbst hinein. Und da liege die Herausforderung: sich in Barmherzigkeit annehmen – mit den eigenen Schwächen, den eigenen Brüchen und unerfüllten Sehnsüchten.


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Risikobereitschaft

Saphira, Eun-San und Adaumir sind Teil(e) von „Mosaik“, einer bunten Gemeinde aus Düsseldorf. Gemeinsam haben sie es gewagt, „Kirche für alle“ zu sein. Alle. Also auch homosexuelle und anders sexuell-orientierte Christen. Ohne Wenn und Aber. Indem sie die Kirchen- und Herzenstüren öffneten, mussten sie gleichzeitig die Erfahrung machen: Sie können nicht Kirche für alle sein. Ein Großteil der Gemeindemitglieder und Freunde konnte den Schritt nicht mitgehen und stieg aus. Ein Bruch. „Es tat weh, und das tut es noch“, berichten sie. Ob sie es bereuen? Ob eine Kirche für alle nicht Utopie sei? „Ja, es ist eine Utopie“, sagt Adaumir, „es wird eine perfekte Gemeinde nie geben. Aber das Ziel ist das richtige.“ Ein Traum, für den es sich zu kämpfen lohne – so wie einst Martin Luther King – lautet die Antwort des Gemeindegründers.

Die Fragen stellte Marietta Steinhöfel.

#EmFo16 – Bilder vom Samstag

Frisches Bildmaterial vom Samstag! :-)

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#emfo16 – Bilder vom Freitag

Auf der Forums-Seite gibt es nun ersten Bilder vom Freitag:

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Bolz-Webers Kirche für alle. Ein Vorwort.

Man kann es auf der einen Seite als Außenstehender ziemlich amüsant finden, dass eine Pastorin allein durch ihr Frausein, ihre Tätowierungen und ihre coole Sprache einen christlich-medialen Hype generiert und als das neue It-Piece der christlich-progressiven Szene gilt: Sagt das nicht sehr viel aus über den erbärmlichen Zustand und das Wesen unserer Kirche?

Man kann sie auf der anderen Seite als den neuen Stern am Kirchenhimmel und als schillerndes Vorbild eines neuen Leitungs- und Kirchenideals feiern: Wenn wir nur mehr von ihrer Sorte hätten, dann wären unsere Kirchen voll!

Man kann sie drittens aber auch einfach als eine inspirierende Persönlichkeit wahrnehmen, sie auf das Emergent Forum 2016* einladen und ihre Gedanken als Ausgangspunkt für eine konstruktive Debatte über die Zukunft unserer Kirche nehmen.

Hm…wir nehmen Letzteres.

Dran bleiben und in den nächsten Tagen mehr erfahren.

 


* Tickets gibt’s hier: http://ef16.emergent-deutschland.de/anmeldung/

(Frühbucherrabatt noch bis 15.5)

Es ist so weit…

Ihr habt lange gewartet, nun ist es endlich so weit. Die Anmeldung zum Emergent Forum 2016 vom 9.-11.9 2016 ist nun eröffnet.

Kirche für alle? Wirklich? Alle? Oder wollen wir nicht viel lieber in unseren altbekannten, überschaubaren und geordneten Gemeinschaften bleiben, wo alles seine Richtigkeit und Ordnung hat? Aber einmal angenommen, wir könnten uns auf dieses Wagnis der offenen Türen einlassen: wie kann eine solche Gemeinschaft funktionieren, ohne die eigene Identität aufzugeben?

Anspruch und Wirklichkeit – man kennt die Geschichte.

Höchste Zeit, diesen Fragen gemeinsam auf den Grund zu gehen. Prominente Verstärkung gibt es dabei von Nadia Bolz-Weber (USA), Christina Brudereck (Essen) und Hossa Talk (Marburg).

Anmelden und dran bleiben: twitter, facebook

Kirche für alle, aber … – Emergent Forum 2016

EF16-Flyer-2„Herzlich willkommen?“

Oftmals sprechen wir davon, dass bei uns alle willkommen seien, und Kirchen offene Gemeinschaften darstellen. Doch sind wir uns dessen bewusst, was das wirklich bedeuten würde? Ist radikale Offenheit nicht ein traumtänzerisches Ideal, das uns heillos zu überfordern droht, und unser Bedürfnis nach Sicherheit, Vorhersehbarkeit und festen Grenzen übergeht? Wie passt das zusammen mit unserem Glauben an Jesus Christus, der zunächst als Gast in unsere Welt kam, in der ihn niemand aufnehmen wollte? Oder noch grundsätzlicher gefragt: Hat Gottes Gnade Grenzen? Und was bedeutet das für die Kirche?

Auf dem Emergent Forum in Eschborn-Niederhöchstadt werden wir gemeinsam mit Nadia Bolz-Weber (Denver, USA) und Christina Brudereck (Essen) diesen Fragen auf den Grund gehen. Musikalisch wird das Wochenende begleitet von 2Flügel.

Save the date!

09.09.-11.09.2016 in Eschborn-Niederhöchstadt (bei Frankfurt)

Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung werden in nächster Zeit folgen. Wir freuen uns, wenn ihr den Termin in euren Netzwerken weitergebt. Bitte verwendet als Hashtag #EF16.