Wie die Medienkultur unseren Glauben verändert 1) Buchdruck und Alphabet

In #31 zu hören: Simon de Vries

In den kommenden Tagen werden wir wie versprochen die Vorträge des zweiten EmergentCamps Nord veröffentlichen, das am 2. Mai in Bremen stattfand. Leider hat die Aufnahme nicht immer problemlos funktioniert, ein Vortrag fehlt ganz, bei anderen fehlt hier und da mal ein Halbsatz. Trotzdem lohnt sich das Hören ;o)

Los ging es mit einem Vortrag von Simon de Vries. Er beschäftigte sich zunächst mit den Auswirkungen der Medien auf unseren Glauben. Darunter fasste er solche Entwicklungen wie die Erfindung des Alphabets, des Buchdruck, des Radios bis hin zur gegenwärtigen technologischen Revolution. Die These, die dem zweiteiligen Vortrag zugrunde lag, war, dass Medien keine neutralen Informationsträger sind, sondern unsere Welt-, Menschen- und Gottesbilder immer schon unabhängig von ihrem Inhalt mitprägen.

Hier hörst du den ersten Teil des Vortrags.


3 Kommentare

  1. Fand das wirklich einen interessanten Vortrag und bin immer noch am verarbeiten…

    Interessant finde ich vor allem die Frage wieso Gott den „phonetischen“ und nicht den „idiographischen“ Weg gewählt hat uns sein Wort bekannt zu machen. Ausgehend vom Vortrag könnte man Gott ja unterstellen, dass er hiermit bereits einen Weg festgelegt hat uns „westlich“ und eben nicht „östlich“ zu prägen.

    Gruß
    Thomas

  2. Ich gehe eher davon aus, dass Gott entschieden hat, sich ein bestimmtes Volk zu erwählen (warum auch immer) und für ihn die Entscheidung zwischen „westlich“ und „östlich“ eher zufällig als bewusst geplant war.

  3. @ Thomas: Ich würde glaube ich auch nicht behaupten wollen, dass Gott diesen Weg gewählt hat.

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