EmergentCamp in Bremen

Am 06. September findet das erste EmergentCamp in Bremen statt. Der EmergentNord-Arbeitskreis lädt mit folgendem Text ein:

EmergentCamp – Evangelium und Gemeinschaft im Kontext der Postmoderne

Am 06. September 08 von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr in den Räumen der Christusgemeinde Bremen-Blumenthal.

EmergentNord lädt ein zu einem ersten EmergentCamp. Im Barcamp-Stil wollen wir miteinander über folgende Themen sprechen:

I. Wer sind wir heute?

Nach fast zwei Jahrtausenden Christentum befindet sich Europa in einem Zeitenbruch. Die Moderne geht ihrem Ende entgegen. Die Bedingungen, in denen das Evangelium kommuniziert wird, ändern sich. In einer unübersichtlichen Gemengelage mischen sich vormodernes, modernes und postmodernes Denken. Wer also sind wir heute? Ein Versuch Spuren zu erkennen.

II. Was ist das Evangelium?

Ein erster Versuch einer Rekonstruktion: welches Evangelium verkünden wir eigentlich in der unübersichtlichen Situation zwischen Moderne und Postmoderne?

III. Was ist christliche Gemeinschaft?

Die neuen Bedingungen sind auch Resonanzboden für Klänge des Evangeliums, die lange überhört worden sind. Wie können sie in Gemeinschaften Gestalt gewinnen? Wir wollen viele Impulse und Fragmente sammeln, die zu einer neuen Praxis christlicher Gemeinschaft anstiften.

Call-for-papers

Jeder, der auch an diesen Fragestellungen arbeitet, ist eingeladen, Beiträge zu diesen Themen mitzubringen. Das dürfen auch Praxisberichte, Fragmente, Literaturberichte oder Diskussionsanstöße sein. Beiträge sollten 10 min Länge nicht überschreiten.

Anmeldung

Wir bitten um eine Anmeldung bis zum 15. August 08 an info [at] zellgemeinde-bremen.de

Adresse des Veranstaltungsorts

Christusgemeinde Bremen Blumenthal (Ev.-Freikl./Baptisten)
Cranzer Straße 22
28777 Bremen

Eine Wegbeschreibung gibt es auf der Webseite der Christusgemeinde

2 Kommentare

  1. […] Untergruppe von Emergent Deutschland erinnern, die in der kommenden Woche ein grandioses EmergentCamp veranstalten wird. Herzlich willkommen in […]

  2. […] by Manuel Nickel Aufbrüche, Einheit, Gemeinde, Gesellschaft, Kongress Es haben sich in der letzten Zeit einige neue Netzwerke gebildet, Gemeinden verändert und Verbände neu formiert. Wir leben in einer spannenden Zeit des Aufbruchs in der (fast) alle merken, dass die gesellschaftlichen Umbrüche folgen haben für gelebtes Christsein, Theologie und Gemeindeaufbau. Das Interessante dabei ist, dass je nach Prägung und theologischen Hintergrund diese gleichen Veränderungen ganz unterschiedlich wahrgenommen werden und mit dem eigenen Glauben/Theologie/Gemeinde korreliert werden. Dabei kommen ganz verschiedene Schwerpunkte heraus, die einen legen den Schwerpunkt eher auf die eigene Spiritualität, andere auf Gemeinde, andere auf sich verändernde Theologie und dazwischen gibt es jede Menge Mischungen. Das ist gut, normal und hat seine Berechtigung. Ja, es ist sogar eine große Chance, da es die Pluralität unserer Gesellschaft widerspiegelt und somit ganz unterschiedliche Menschen angesprochen werden. Die Gefahr dabei ist der Hang zur Separierung und die Zersplitterung, die uns als Christen kraftlos macht, da man sich nur noch um sich selbst dreht. Das größte und zerstörenste Gift dabei ist die „Wahrheitsfalle“. Statt sich als Ergänzung zu sehen, werden die eigenen Erfahrungen und Erkenntnisse als Wahrheit und Maßstab gesehen an denen die anderen bewertet werden. Das würden wahrscheinlich die wenigsten so sagen oder gar zugeben, aber ich ertappe mich selbst immer wieder dabei, wie schnell ich in diese „Wahrheitsfalle“ tappe. Es geht an dieser Stelle nicht um einen „Einheitsbrei“ oder gar um eine falsche Harmonisierung, sondern durchaus um eine (auch theologische) kritische Auseinandersetzung untereinander, die aber eine gemeinde Basis voraussetzt. Ich bin in den letzten Monaten doch erschrocken, wie schnell Christen sich gegenseitig diese Glaubensbasis absprechen. Und ich glaube, dass dies noch weiter voranschreiten wird und sich oftmals an ethischen fragen zuspitzen wird. Bei allen Diskussionen sollte man meiner Meinung aber nicht vergessen wo man herkommt und was man gemeinsam hat. Es ist oftmals leichter das Trennende zu finden als das Gemeinsame zu suchen. Die nächsten Monate und Jahre werden spannend und ich freue mich darauf Gottes Reich mitten in dieser Welt auf ganz unterschiedliche weise wachsen zu sehen. Dazu gibt es in nächster Zeit einige Konferenzen, Tagungen, Netzwerktreffen. Ich habe Mal angefangen sie zusammeln und bitte um Ergänzung:Emergent Camp in Bremen: 6. September 2006 […]

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