Author Archive for Daniel Weber
Am Nachmittag des Studientages (den Podcast zum Vormittag findest du hier) ging es weiter mit einem biblischen Überblick von Chris von der Abrahamsberufung über die Könige und Propheten Israels bis zu Jesus und die Bedeutung der Nachfolge für heute. Das Kreuz ist die Verpflichtung der Christen für Gewaltlosigkeit und den Einsatz von Gerechtigkeit. Shane beendete den Vortrag mit einigen Praxisbeispielen und der Frage: Was heißt es Kirche zu sein? Was heißt es Kirche zu leben? Es nützt nichts, so Shane, sich über unsere Kirche zu beschweren, es geht darum, die Kirche zu leben die wir uns erträumen. Von der älteren Generation lernen und mit neuem Idealismus zu beleben. Am Ende stand der Dialog, in dem sich Shane und Chris oft wiederfinden. Sie sagen: “Gott, mach doch mal was!” Und Gott sagt: “Ich hab doch was gemacht: Dich!”
Es war ein inspirierender und sperriger Studientag, der uns herausfordert zu überlegen, wie wir in Deutschland, in unseren Gemeinden und unserem Alltag unser Christsein so leben, dass wir einen Unterschied machen. Es gibt viel zu tun…
Anfang November 2009 fand in Pohlheim in der Nähe von Gießen ein theologischer Studientag mit Shane Claiborne und Chris Haw und vielen Anderen statt. Über 600 Leute kamen um sich von den beiden motivieren zu lassen, Christsein gesellschaftsrelevant zu leben. Tobias Faix schrieb dazu:
In der ersten Session erzählten Chris und Shane aus ihrer Biographie und wie sie zu ihren “Communities” kamen und anfingen, sich gegen die gesellschaftlichen Gewohnheiten in Amerika zu wehren. So sandte Mutter Theresa Shane aus, um “sein Kalkutta” zu finden. Und das ist der Grund, weshalb sie hier waren. Sie wollten uns in Deutschland nicht sagen, wie wir zu glauben haben, sondern uns erzählen, wie sie ihr Kalkutta gefunden und gelebt haben. “Unser Kalkutta” müssen wir selber finden. So kam Shane zu dem Schluss: “Unser Traum des Evangeliums ist es, die Straße der Ungerechtigkeit mit der Gnade Gottes neu zu pflastern.”
Chris Haw fragte, wer soll sich um die sozial Schwachen kümmern soll? Wer soll sich um die Not in der eigenen Nachbarschaft kümmern? Ich kann leider nicht, ich habe so viel Besseres zu tun. Chris und seine Frau Cathy erfuhren die Berufung Gottes und deshalb zogen sie mit ein paar Anderen in den sozial schwierigsten Stadtteil Philadelphias, um mit den Menschen dort zu leben.
Ein zentraler Teil des Emergent Forums in Erlangen waren die Workshops am Samstag. Leider ist es schwierig, Workshops so aufzubereiten, dass sie hinterher noch gewinnbringend nachvollzogen werden können. Jens hat sich allerdings die Arbeit gemacht, aus seinem Workshop einen Podcast zu machen. Vielen Dank!
Im Abschlussgottesdienstes des Emergent Forums 2009 in Erlangen hat sich Haso der Frage gestellt, was Gott unter uns tut. Klingt erst mal nicht so spannend, war es aber ;o)
Am zweiten Abend des Emergent Forums 2009 in Erlangen gab es eine Lesung, besser gesagt einige Lesungen. Gelesen wurde aus “Beziehungsweise Leben” und aus “Zeitgeist 2″, beide in der Edition Emergent des Francke-Verlags erschienen, und aus “Tanz auf der Fontäne”, C & P Verlag. Gelesen haben Daniel Hufeisen, Michaela Paul, Walter Faerber, Harald Sommerfeld und Jens Stangenberg, moderiert hat das ganze Daniel Ehniß.
Auf dem Emergent-Forum 2009 in Erlangen haben Dominik Sikinger und Tobias Künkler am ersten Abend Einblicke in ihre persönliche Reise und in die Entstehung des Netzwerks “Emergent Deutschland” gegeben. Wenn dich also interessiert, was uns so antreibt und wie wir als Netzwerk entstanden sind, dann ist dieser Podcast genau das Richtige für dich.
Jens Stangenberg schließt mit seinem Vortrag zum Thema „Gottes Reich als ein Inmitten und Dazwischen“ das dritte EmergentCamp der Initiative EmergentNord ab. Der Titel klingt schlicht, der Inhalt ist es beileibe nicht. Sehr spannend, was Jens da rund um Lukas 17, 20-21 so zusammenbringt: „Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es beobachten kann. Man wird auch nicht sagen: ‚Siehe, hier ist es‘. Oder ‚Da ist es‘. Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch.“ Was heißt das? Und was meint Jesus, wenn er sagt, dass das Reich Gottes nahe herbeigekommen ist? Sehr spannende Gedanken werden da gedacht, und es lohnt sich, sie mit- und weiterzudenken.

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