Monthly Archive for Januar, 2010

hören #53: Der Traum von einer anderen Welt – Ganzheitliche Nachfolge im Alltag (Shane Claiborne und Chris Haw)

Podcast-LogoAm Nachmittag des Studientages (den Podcast zum Vormittag findest du hier) ging es weiter mit einem biblischen Überblick von Chris von der Abrahamsberufung über die Könige und Propheten Israels bis zu Jesus und die Bedeutung der Nachfolge für heute. Das Kreuz ist die Verpflichtung der Christen für Gewaltlosigkeit und den Einsatz von Gerechtigkeit. Shane beendete den Vortrag mit einigen Praxisbeispielen und der Frage: Was heißt es Kirche zu sein? Was heißt es Kirche zu leben? Es nützt nichts, so Shane, sich über unsere Kirche zu beschweren, es geht darum, die Kirche zu leben die wir uns erträumen. Von der älteren Generation lernen und mit neuem Idealismus zu beleben. Am Ende stand der Dialog, in dem sich Shane und Chris oft wiederfinden. Sie sagen: “Gott, mach doch mal was!” Und Gott sagt: “Ich hab doch was gemacht: Dich!”

Es war ein inspirierender und sperriger Studientag, der uns herausfordert zu überlegen, wie wir in Deutschland, in unseren Gemeinden und unserem Alltag unser Christsein so leben, dass wir einen Unterschied machen. Es gibt viel zu tun…

 
 Der Traum von einer anderen Welt - Eine biblische ReflexionDer Traum von einer anderen Welt - Ganzheitliche Nachfolge im Alltag [64:58m]: Play Now | Play in Popup | Download

hören #52: Der Traum von einer anderen Welt – Eine biblische Reflexion (Shane Claiborne und Chris Haw)

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Anfang November 2009 fand in Pohlheim in der Nähe von Gießen ein theologischer Studientag mit Shane Claiborne und Chris Haw und vielen Anderen statt. Über 600 Leute kamen um sich von den beiden motivieren zu lassen, Christsein gesellschaftsrelevant zu leben. Tobias Faix schrieb dazu:

In der ersten Session erzählten Chris und Shane aus ihrer Biographie und wie sie zu ihren “Communities” kamen und anfingen, sich gegen die gesellschaftlichen Gewohnheiten in Amerika zu wehren. So sandte Mutter Theresa Shane aus, um “sein Kalkutta” zu finden. Und das ist der Grund, weshalb sie hier waren. Sie wollten uns in Deutschland nicht sagen, wie wir zu glauben haben, sondern uns erzählen, wie sie ihr Kalkutta gefunden und gelebt haben. “Unser Kalkutta” müssen wir selber finden. So kam Shane zu dem Schluss: “Unser Traum des Evangeliums ist es, die Straße der Ungerechtigkeit mit der Gnade Gottes neu zu pflastern.”
Chris Haw fragte, wer soll sich um die sozial Schwachen kümmern soll? Wer soll sich um die Not in der eigenen Nachbarschaft kümmern? Ich kann leider nicht, ich habe so viel Besseres zu tun. Chris und seine Frau Cathy erfuhren die Berufung Gottes und deshalb zogen sie mit ein paar Anderen in den sozial schwierigsten Stadtteil Philadelphias, um mit den Menschen dort zu leben.

 
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Schon fairbremt.de? – Neues Webportal in Bremen

Auf dem letzten Emergent-Forum 2009 in Erlangen wurde die Initiative von fairlangen.org vorgestellt. Inspiriert von dieser super Idee, eine regional ausgerichteten Internetpräsenz für einen faireren und nachhaltigeren Lebensstil aufzubauen, startet etwas Ähnliches nun auch für den Großraum Bremen. Das Motto lautet: “Besser fairbremt sein, als sich von anderen verbrämen lassen”. In den ersten Schritten geht es darum, einen Überblick über die Geschäfte zu bekommen, in denen man fair gehandelte Produkte einkaufen kann und durch Benutzerfeedback weitere Ideen zu sammeln.
Mehr Infos hier: fairer-leben-in-bremen.de oder kurz: fairbremt.de